DIGITAL. TRENDS. FUTURE.

08
Feb

Mein Eindruck als Juror des Münchner Business Plan Wettbewerbs von evobis

Als ich im letzten Jahr gefragt worden bin als Jurymitglied am Münchner Business Plan Wettbewerb (MBPW) teilzunehmen musste ich nicht lange überlegen. Das unterstütze ich gerne und mit voller Leidenschaft.

Ich weiß noch gut, wie ich in den neunziger Jahren selber mit einem Business Plan beim MBPW angetreten bin. Das waren Zeiten 🙂 Jeden Dienstag ging es zum First Tuesday, Erfolg wurde an der Burnrate gemessen und wir wollten nach ein paar Jahren an die Börse gehen.

Ein Jahrzehnt später unterstützt der MBPW weiterhin und konstant die Gründerszene in München und Bayern. Und wieder wurden zahlreiche Business Pläne erarbeitet und von motivierten Gründern verfasst. Toll!

In der ersten Stufe des Business Plan Wettbewerbs lagen mir im Bereich Internet, IT und Kommunikation über zwanzig spannende Business Pläne vor die ich im Detail bewertet und beurteilt habe. Obwohl nicht alle Business Pläne die wichtigen KPIs und einen treffenden Business Case vorweisen konnten, konnte ich überall viel Leidenschaft und Herzblut spüren. Einige Konzepte sind auch direkt ins Auge gestochen und werden von motivierten Gründern geleitet. Hier muss man erklären, das der MBPW in der Stufe I noch keinen vollständigen Business Plan erwartet. Die Gründern schildern vielmehr die Grundidee und weiten diese Schritt für Schritt im Laufe des Business Plan Wettbewerbs aus.

Leider ist mir auch deutlich geworden, das die Gründer die beim MBPW mitmachen ausschließlich in Ihrem Umkreis denken und handeln. Nur wenige versuchen direkt einen globalen Markt zu erobern oder mit Ihren (zum Teil sehr spannenden Ideen) direkt auf Englisch und International zu starten. Think Big – das fehlt mir hier oft. Es gab & gibt einige Europäische Unternehmen, die mit Ihrem innovativen Produkt schnell einen globalen Markt erobern konnten (Skype, Criteo, FON, zalando, Klarna, Vente Privee, MySQL, Tradeshift etc). Hier können die Gründer deutlich mutiger sein und sich mehr zutrauen.

Ich freue mich auf das Feedback der Gründer und stehe allen gerne mit Rat und Tat zur Seite.
Weiter so!

22
Nov

StartUp Hochburg München?!

Meine Wunschliste für den Standort Bayern:
– Mehr Helden braucht das Land.
– Mehr Kapital brauchen die Unternehmer und StartUps.
– Mehr “Digitale” Ausbildung und Infrastruktur.

Podiumsdiskussion an der Veranstaltung “Digitale Wirtschaft in Bayern – Chancen für Investoren und Start Ups” der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM)

Mehr Mut zum Handeln: Das Symposium “Digitale Wirtschaft in Bayern: Chancen für Investoren und Start Ups” ruft die “Dare Economy” aus.

Breite Zustimmung für eine neue “Dare Economy” in Bayern: Diese Aufbruchstimmung vermittelte das Symposium “Digitale Wirtschaft in Bayern: Chancen für Investoren und Startups”, das die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) am 14. November in München veranstaltete. Stellvertretend für ein mutiges Herangehen an neue Projekte präsentierte Avner Warner, Director Economic Development der Initiative Tel Aviv Global City, den rund 160 Besuchern im Prinz-Carl-Palais ein prägnantes Chart: ein Rabbiner auf dem Einrad lässig auf einer schmalen Mauer radelnd. Dazu der Aufruf: Dare! (Wag es!). Eine mangelnde Risikobereitschaft diagnostizierte Andy Goldstein, Executive Director des LMU Enterpreneurship Center München, dabei nicht allein bei potenziellen Unternehmensgründern, sondern vor allem bei den Großkonzernen. Um ihre eigene Innovationskraft zu stärken, sollten sie viel mehr mit jungen Start Ups kooperieren.

Um eine solche “Dare Economy” in der Praxis umzusetzen, müssen insgesamt die Rahmenbedingungen weiter verbessert werden, so der Konsens der insgesamt 25 Referenten und Panelteilnehmer des Symposiums. Dieses fängt bereits bei der Bildung an. “Heute müsste jeder Jugendliche in der Schule schon das Programmieren lernen”, forderte Monty Metzger, Geschäftsführer des Beratungsunternehmens Ahead of Time. Bei der Prüfung von Start Up-Business-Plänen gehen Venture Capital-Firmen häufig zudem zu zahlenfixiert vor, bemängelte Alexander Henschel, Managing Director und Leiter Industriegruppe bei goetzpartners: “Durch zu wenig Bauchgefühl gehen viele Ideen verloren. Hier muss man auch mal gesunden Menschenverstand walten lassen.”

>>> Artikel auf Presseportal weiterlesen:
http://www.presseportal.de/pm/62483/2364125/blm-etabliert-neue-veranstaltungsreihe-fuer-die-digitale-wirtschaft

21
Nov

Kinder trauern anders

Genau 21 Tage vor meinem 12 Geburtstag starb mein Vater. Es war plötzlich, unerwartet und überraschend. Er wurde aus unserem fröhlichen und glücklichen Familienleben gerissen. Innerhalb weniger Minuten. Einfach so.

Zu dieser Zeit war das Internet noch in der Entwicklung, Mobiltelefone waren noch lange nicht verbreitet und mein sozialer Kontakt beschränkte sich auf die Familie, Schule und Freunde. Persönliche Gespräche, vielleicht vereinzelte Telefonate. Das Medien-Zeitalter war unidirektional und synchron – das Fernsehen. Es gab kein World Wide Web, kein Google, kein iPhone und kein Facebook – kurzum kein interaktives Dialog-Medium.

Dieser Tag veränderte mein Leben und prägt mich bis heute. Zeit bliebt stehen, raste anschließend davon und passte sich stets wieder dem normalen Rhythmus an. Emotionen mischten sich: Trauer, Schmerz, Einsamkeit, Verzweiflung, Angst, Wut, Motivation, Mut, Freude, Kraft.

Eins wurde mir über die Zeit klar: Kinder trauern anders als Erwachsene. 
Ich habe viele Dinge mit mir selber ausgemacht, gelöst und immer wieder zu neuer Kraft gefunden. Was wäre wenn ich andere Kinder gefunden hätte denen es genauso ging wie mir? Was wäre wenn ich anonym meine Emotionen freien Lauf lassen hätte können? Was wäre wenn mich manchmal jemand außenstehender mit Rat, Tipps oder heldenden Worten aufgefangen hätte? 
Ich weiß nicht, ob und wie es mir geholfen hätte. Aber ich sehe, das Kinder der heutigen “Generation Y” und “Generation Z” sich im Web öffnen, Ihre Probleme schildern, Gleichgesinnte finden oder nach Hilfe suchen. Trauernde Kinder verschließen sich oft in ihrem persönlichen Umfeld, öffnen sich aber durchaus in der digitalen Welt. 

Genau deswegen liegt mir die Arbeit von Martina Münch-Nicolaidis besondern am Herzen. Sie hat mit der Nicolaidis Stiftung das Projekt YoungWings gestartet und damit einen sicheren, behüteten und zugleich offenen Platz im Internet geschaffen um trauernden Kindern zu helfen. YoungWings ist die Onlineberatungsstelle für trauernde Kinder und Jugendliche unter www.YoungWings.de

Ich freue mich, dass ich die Nicolaidis Stiftung als Privatperson und mit meiner Firma Ahead of Time GmbH seit einigen Jahren aktiv unterstützen und begleiten durfte.

Heute möchte ich nun meine Freunde, Bekannte und Businesspartner auf die einmalige Stiftung aufmerksam machen und motivieren mit einer Spende die Stiftungsarbeit zu unterstützen. Vielen Dank!

Kinder trauern anders

19
Okt

Viral Marketing Kampagne zum James Bond Kinofilm Skyfall

Coke Zero startet zum weltweiten Kinostart von James Bond Skyfall mit einer Viralen Marketing Kampagne.
Dabei wurden Personen, die ein Zugticket am Bahnhof kaufen wollten, über einen interaktiven Ticketautomaten aufgefordert eine 007 Mission zu erfüllen. Wenn Sie es schaffen innerhalb von 70 Sekunden bis zum Bahnsteig 6 zu gelangen, gewinnen Sie Premieren-Tickets…. doch wie man es aus James Bond kennt – auf dem Weg lauern gefahren.

Mehr Infos zur Kampagne auf Twitter unter #CokeZero007 oder
auf http://www.facebook.com/cokezero

19
Sep

Das neue Twitter Header Image Bild

Twitter hat gestern eine neue Design Einstellung vorgestellt, ein Header Image für Dein Twitter Profil. Das Header Bilder ist vergleichbar mit dem Cover Image von Facebook. Das Besondere: das Header Bild ist perfekt für die Darstellung auf PC, tablets (z.B. iPad) und smartphones (z.B. iPhone).

Einige Twitter Accounts haben bereits umgestellt, zum Beispiel @todayshow, @savannahguthrie oder @breakingnews.

Mein neues Header Image @montymetzger

Twitter Header Image @MontyMetzger

19
Sep

Erobert Gangnam Style auch Deutschland?

400.000 Views in 4 Tagen…. Das hat sich Alexander Böhm aka. alexibexi verdient.
Er hat eine Deutsche Version des Gangnam Style Songs produziert.

In USA hat das schräge Musikvideo in kürzester Zeit eine Gangnam Style Welle ausgelöst.

Live in New York auf NBC

Britney Spears tanzt Gangnam Style

20
Jun

Auf Wiedersehen RECOMY

Ich möchte Euch heute vorab informieren, das ich RECOMY Ende des Sommers verlassen werde.

Hier die Neuigkeit auf meinem Englischen Blog:
Goodbye RECOMY.

11
Jun

Artikel: Personal Suche mit Social Recruiting

Seit Start von RECOMY haben wir viele Erfahrungen gesammelt was erfolgreiches Social Recruiting ausmacht. Im heute veröffentlichten Artikel auf Gründerszene.de habe ich die wichtigsten Erfolgsfaktoren zusammengefaßt: “Mit Social-Recruiting das richtige Personal finden – Personalsuche mit Hilfe sozialer Netzwerke”

Ganz unter dem Motto “Fishing for Talent” (Fischen nach Kandidaten) gehe ich auf drei Erfolgsfaktoren ein:
1. Publikation der Stellenanzeigen über Social-Media-Kanäle
2. Einbindung des Netzwerks der Mitarbeiter und Partner
3. Analyse und Tracking der Resonanz der Social-Recruiting-Aktivitäten

Hier geht’s zum vollständigen Artikel.

16
Mai

XING API & SignUp Buttons

XING hat heute nach mehrmaliger Ankündigung Ihre XING API veröffentlicht und die ersten Beta Nutzer eingeladen. Unter http://dev.xing.com sind alle Details für Entwickler publiziert.

Für alle Entwickler und Anwender der XING API hier einige Varianten möglicher Login Buttons.

XING Login Button

Einloggen mit XING Button

Social Media Login Buttons

13
Mrz

Spotify in Deutschland

Ab heute startet Spotify nun auch in (endlich!) in Deutschland.
Spotify öffnet deutschen Musikfans einen neuen Weg zum Musikhören: Sie erhalten ab sofort Zugriff auf über 16 Millionen Titel via Computer, Smartphone und vielen anderen Geräten. Einfach den Namen eines Interpreten, Albums oder Songtitels eingeben, auf „Play“ klicken – und genießen.

Spotify wurde 2008 von Daniel Ek und Martin Lorentzon in Schweden gegründet. Ihr Ziel: eine bessere, bequeme und vor allem legale Alternative zu Musikpiraterie zu schaffen. Heute bringt Spotify Rechteinhabern in der ganzen Welt Einnahmen in beträchtlicher Höhe. Seit der Gründung vor gerade einmal drei Jahren hat das Unternehmen circa eine Viertel Milliarde US-Dollar (umgerechnet rund 200 Millionen Euro) an Musiklabels und Herausgeber gezahlt – was diese wiederum an die Interpreten, Komponisten und Autoren, die sie vertreten, ausschütten. Für die Labels in Europa ist Spotify inzwischen die zweitwichtigste einzelne Einnahmequelle für digitale Musik (IFPI, April 2011). Spotify stellt sicher, dass Musiker für ihre Leistungen tatsächlich honoriert werden.

Spotify hat prominente Unterstützer. So ist Sean Parker z.B. Mitglied im Aufsichtsrat und Gesellschafter des Unternehmens.
Credit: WireImage, Kevin Mazur – Mark Zuckerberg, Spotify CEO Daniel Ek, Snoop Dogg and Sean Parker
Bild-Quelle: WireImage, Kevin Mazur – Mark Zuckerberg, Spotify CEO Daniel Ek, Snoop Dogg and Sean Parker